Am Ende meines Aufenthalts in Indien habe ich eine 5 wöchige Tour durch Süd-Indien gemacht. Dabei standen zuerst ein paar Tempelstädte auf dem Programm. Sehr beeindruckend war dabei die lange in Vergessenheit geratene Tempelstadt Hampi. Diese Stadt bildete vor einigen Jahrhunderten eine Hochkultur, wurde aber dann von arabischen Invasoren zerstört. Erst vor ca. 20 Jahren haben englische Forscher die Stadt wiederentdeckt. Seitdem ist Hampi ein Anziehungspunkt vor allem für Rucksacktouristen und für pilgernde Hindus.

Über eine riesige Fläche verstreut findet man etliche aus Stein gehauene oder aus Stein gebaute Gebäude. Während der Blütezeit dieses Königreiches sollen ca. 1 Million Leute hier gelebt haben. Das Bild zeigt den Haupttempel und den großen Tempelplatz.

Beeindruckend sind diese aus Fels gebauten Tempel schon. Die Steine aus denen manche der Tempel gebaut sind wurden hunderte Kilometer hergeschleppt.

Der Hampifluss - zum Überqueren des Flusses ist ein Fährdienst eingerichtet worden. Auf kleinen Schalenbooten kann man für ungefähr 20 Pfennig übersetzen. Wenn der Fluß genug Wasser führt kann man sich Reifenschläuche ausleihen und mit der Strömung den Fluß runterdüsen - ein riesen Spass.

Die fruchtbaren Flächen um den Fluss herum werden zum Reis- oder Bananenanbau genutzt. Hier sind die Reisbauern mit der Ernte beschäftigt.

Dieser Tempel befindet sich in einer anderen Tempelstadt in der Nähe von Aurangabad die wir einmal von Bombay aus besucht haben. Der ziemlich große Tempel wurde komplett aus dem Fels gehauen - von Hand!

In der Nähe von Aurangabad befindet sich auch eine recht bekannte Burgruine, in dessen Nähe sich dieser Strassenmarkt befindet. Die Strassenmärkte sind immer wieder einen Besuch Wert. Typische Produkte sind Ledersandalen, Blumenketten, aller erdenklicher Firlefanz, Essen und Trinken und vieles mehr.

Berührungsängste haben diese Kinder nicht. Bei einem Wochenendausflug haben wir einen Circus besucht, nach der Vorstellung haben uns diese Kinder umzingelt und fast nicht mehr gehen lassen.