Im Südosten Indiens befindet sich der Bundesstaat Tamil Nadu. Diese Region ist sehr hinduistisch geprägt und ist von allen Regionen Indiens am wenigsten von außen beeinflußt worden. Deshalb gibt es hier auch etliche Tempel und auch etliche Pilgerreisende. In Madurai befindet sich der größte Tempel Indiens.

Einer der vier Haupttürme des großen Tempels in Madurei. Es ist schon gigantisch diesen Tempel anzusehen.

Im Inneren des Tempels kann man sich der hinduistischen Tradition folgend langsam von den äußeren Gängen zu den Inneren hinbewegen. Man läuft zunächst die äußerste Runde, dann die nächste weiter innen liegende, bis man schließlich ins Innere des Tempels vordringt - das Ganze immer im Uhrzeigersinn.

Gegen eine kleine Spende kann man sich von einem heiligen Elefanten segnen lassen. Entweder man gibt dem Elefanten was zu Essen, z.B. mitgebrachte Bananen, die er dann auch gleich verspeist, oder man gibt Ihm Geldmünzen, die er mit seinem Rüssel seinem Führer übergibt.

Nicht nur Autos bewegen sich auf dieser Straße. Vom Ochsenkarren über Hühner, Kühe, Affen, Hunde, Rickshaws, Mopeds, Fahrradfahrer und Mopeds bewegt sich alles auf den Straßen. Vorfahrt hat immer das Größere Fahrzeug. Also Vorsicht vor Lkws und Bussen.

Pilgerreisende nehmen ein Bad im Tempelteich um sich von ihren Sünden reinzuwaschen. Ein Tempelbesuch mit dieser Badeprozedur und den vorher schon erwähnten Rundgängen kann für einen Hindu mehrere Tage dauern.

Ganz im Südosten Indiens, in der Nähe zu Sri Lanka, befindet sich die Hafenstadt Rameswaram. Viele Pilgerreisende sind hier anzutreffen, obwohl dieses Städtchen nicht sonderlich reich ist. Aber irgendwie können sie sich trotzdem durch Betteln am Leben halten.

Der Fischfang vom Tage wird hier luftgetrocknet. Der Geruch beim Vorbeilaufen ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig :-)

Dieser Fischer braucht nur ein 50 cm breites und zwei Meter langes Floß um sich über Wasser zu halten. Mit dem Speer sammelt er die in den Korallen befindlichen Fische ein.

In Pondycherry, eine ehemalige französische Enklave, hat sich die französische Polizeiuniform vom letzten Jahrhundert noch gehalten.

Ein Ananasstand in Pondycherry. Die Verkäuferinnen sind in der landestypischen Bekleidung der indischen Frauen, dem Sari, bekleidet.

Nördlich von Pondicherry liegt Kanchipuram, eine wichtige religiöse Stätte. Hier wurden zahlreiche Skulpturen in die Felsen geritzt und gemeißelt. Das hat eine Weile gedauert.

Gut dass dieser Fels nicht umkippt. Der würde mich glatt platt machen.

Ebenfalls an der Ostküste von Tamil Nadu befindet sich diese Krokodilfarm. Da Krokodile selbst in Indien vom Aussterben bedroht sind, werden hier Krokodile gezüchtet und in den Nationalparks ausgesetzt.

Für ein paar Pfennige kann man hier frische Wassermelonen kaufen.