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Der indische Bundesstaat Kerala ganz im Süden Indiens war wie Goa eine portugiesische Kolonie. Auch hier ist das Christentum eine Hauptreligion. Aber nicht erst seit die Portugiesen hier waren gibt es hier Christen, sondern schon seit dem 1. Jahrhundert. Einer der 12 Aposteln soll nämlich hier gelandet sein und hat einige Gemeinden zum Christentum bekehrt.

In Kerala hat inzwischen neben dem Rucksacktourismus auch schon der Massentourismus eingesetzt. Infrastruktur, Hotels und Lebensstandard sind deshalb hier relativ hoch. Aber ein Geheimtipp für Rucksacktouristen ist Kerala dadurch nicht mehr.

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Bei einem Strandspaziergang wurde ich von dieser Familie angesprochen und zum Tee eingeladen. Es passiert häufig dass man von Leuten angequatscht wird und manchmal auch eingeladen wird. Über die typischen Fragen wie "Where do you come from?", What's your name?", "Your country?" gehen solche Gespräche aber meistens nicht hinaus, da die meisten Inder nur sehr wenig Englisch sprechen.

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Am Strand von Kerala leben viele Menschen noch vom Fischfang. Das bedeutet in Indien noch Handarbeit. Mit kleinen Ruderbooten wird das Netz ein Stück hinausgefahren, Dann wird das Netz vom Strand her an langen Seilen wieder eingezogen. Der Fang ist meistens nicht sonderlich groß, aber für ein Leben in Kerala reicht der Gewinn anscheinend.

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Ein berühmter Tanz in Südindien, und insbesondere in Kerala ist der Kathakali Tanz. Dabei verkleiden sich die Tänzer mit aufwendigen Kostümen und Masken von Berühmtheiten und Göttern. Normalerweise geht eine solche Vorführung über den ganzen Tag, man kann aber auch die Kurzfassung in 2 Stunden sehen.

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Zum Fischen werden immer noch teilweise die sogenannten chinesischen Fischernetze verwendet. Diese Netze werden vom Land aus mit einem Gestänge ins Wasser gelassen, und nach einigen Minuten wieder hochgezogen. Die Beute dabei ist gar nicht so schlecht.

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Kerala ist auch bekannt für die Backwaters, Wasserstrassen die anstelle von richtigen Strassen eine ganze Region miteinander verbinden. Auf diesen Backwaters kann man Rundfahrten machen, oder einfach wenn man von einem Ort zum nächsten will anstelle mit dem Bus mit dem Boot fahren.

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In Kerala gibt es auch recht hohe Berge. Dieses Bild ist von einem Markt in 3000 Meter Höhe in der Hillstation Kodaikanal. Auf den Berg sind wir von der tropischen Hitze von bis zu 40 Grad Celsius auf 0 Meter Höhe an einem Abend mit dem Bus auf 3000 Meter Höhe gefahren. Hier hat es Nachts dann nur noch 6 Grad Celsius, was nach fast 40 Grad Celsius saukalt ist.

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Auf den Nilgiris Bergen wurde von den englischen Kolonialherren Hillstations angelegt. Hierher kamen Sie dann zum Urlaub machen um der indischen Hitze im Sommer zu entfliehen. Ganze Seen wurden auf diesen Hillstations auf 3000 Meter Höhe angelegt. Und der Baustiel erinnert auch dem britischen Baustiel von anno dazumal. Die Gegend ist auch bekannt durch die vielen Trekking Touren und durch die Orangengärten und Teeplantagen.

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Ein Stück weiter im Landesinneren zwischen Kerala und dem süd-östlichen Bundesstaat Tamil Nadu befinden sich mehrere Nationalparks. Hier kann man - sicherheitshalber mit einem Führer - Dschungeltouren machen. Wenn man Glück hat sieht man dabei auch den einen oder anderen Elefanten oder Büffel. Nachdem der Dschungel aber so dicht ist haben wir einmal einen Elefanten der ca. 10 Meter von uns weg war nicht gesehen. Da der Elefant mehr Angst vor uns hatte wie wir vor Ihm ist er dann gleich abgehauen.

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Also haben wir uns die Elefanten bei einer Bootstour über den Dschungelsee vom Wasser aus angeschaut. Die Elefanten werden durch Köder an das Ufer gelockt, damit die Touristen Fotos schießen können. So ist auch dieses Foto entstanden.