In ca. 3500 Metern Höhe liegt mit Cusco eine der schönsten und abwechslungsreichsten Städte Südamerikas. Früher als Hauptstadt des Inka - Reiches bezeichnete sich Cusco als "Nabel der Welt" und auch heute noch findet man in der Stadt und Umgebung einige Andenken an die Vergangenheit als Inka Hauptstadt und aber auch viele beeindruckende Hinterlassenschaften der spanischen Kolonialherren die seit Mitte des 16. Jahrhunderts Cusco beherrschten.
Als Website für weitere Hintergrundinformationen kann ich http://www.cusco-peru.com empfehlen.
In Cusco ging also unsere 3 wöchige Rundreise los. Nach insgesamt 4 Flügen während über 30 Stunden Reisezeit landeten wir morgens um 8 Uhr in Cusco. Das Wetter war wie währende der meisten Zeit der 3 Wochen sehr gut und obwohl ziemlich hoch gelegen reichte ein T-Shirt aus.

Ein Hotel war dann auch gleich gefunden und los ging es mit einer ersten Erkundungstour. Der zentrale Platz in Cusco, der "Plaza de Armas" war unser erstes Ziel. Tatsächlich gibt es einen "Plaza de Armas" fast in jedem Dorf und in jeder Stadt in Peru, in Cusco ist dieser Platz aber spektakulär in die Andenlandschaft eingebunden.

An dem Sonntag an dem wir landeten fand dann auch gleich eine Parade am Plaza statt, na ja wahrscheinlich ist die Parade jeden Sonntag. Verschiedene Gruppierungen von Polizei, Militär und Folklore Gruppen marschierten denn sonntäglich herausgeputzt im Gleichschritt (na ja fast) um den Plaza herum.

Der Grundriß der Stadt wurde von den Inkas in der Form eines Pumas entworfen, und der Kopf des Pumas war die Festungsanlage Saqsaywaman oberhalb der Stadt, oben auf dem Bild zu sehen.

Während einer Tour durch das "Heilige Tal der Inkas" war unter anderem eine Besichtigung der Tempelburg Ollantaytambo auf dem Programm. Insgesamt ist diese Tour durchs Heilige Tal sehr zu empfehlen und ein guter Einstig in die Geschichte der Inkas rund um Cusco. Außerdem kann man sich so erst mal wenn man erst angekommen ist an die Höhe um 3500 Metern gewöhnen.

Auch bekommt man während der Tour schon die ersten kleineren Wanderungen geboten, womit man sich schon einmal an das laufen in dieser Höhe gewöhnen kann. Und laufen wollten wir in Peru noch viel, z.B. den berühmten Inka Trail wie später noch berichtet.

Abgeschlossen wurde die Tour an der Kirche und am Markt von Chinchero.