Nach Cusco und Titicacasee stand Arequipa als nächstes auf der Reiseroute. Arequipa ist umgeben von dem 5821 Meter hohen Vulkan Misti und dem 6075 Meter hohen Nevado Chachani. Dieser 6000er hat uns nun herausgefordert, vorher zwar nicht geplant aber dann spontan durchgeführt haben wir dann gleich am Tag nach unserer Ankunft in Arequipa den Chachani bestiegen.

Hier ist der langgestreckte Chachani im Hintergrund von Arequipa aus fotografiert zu sehen. Da es das Ende der Trockenzeit war ist kein Schnee zu sehen, normalerweise soll der Berg aber schneebedeckt sein.

Früh morgens um 2 Uhr wurden wir im Hostal von einem Allrad Land Cruiser von unserem Bergführer abgeholt. 3 Stunden lang ging es zunächst auf einer asphaltierten bald aber auf einer Geröllstraße in Serpentinen hoch auf knapp 5000 Meter Höhe zum Einstiegspunkt für diese Tour. Dort konnten wir dann den Sonnenaufgang beobachten.

Mit Wanderstock uns Eispickel bewaffnet ging es dann in ca. 6 Stunden auf zum Gipfel. Die Tour führt über 2 Pässe die auch auf dem Rückweg wieder bezwungen werden müssen. Die Höhe macht besonders auf dem Rückweg dann enorm zu schaffen, und nach ca. 5 Stunden ist man dann enorm froh wenn man heil wieder beim Auto am Einstiegspunkt ankommt.

Am nächsten Tag haben wir dann Arequipa selber angeschaut, hier der Plaza mit der Kathedrale und links im Hintergrund dem Chachani.

Noch gerädert vom wandern und der Höhenbelastung haben wir es dann ruhig angehen lassen und auf einer Terrasse beim Plaza Rast gemacht.

Dort habe ich mir auch das Nationalgericht Perus gegönnt, ein Meerschweinchen. Einmal wollte ich mir dieses Gericht in Peru genehmigen, warum das zum Nationalgericht wurde konnte ich dann aber nicht nachvollziehen.

Auch in Arequipa liegt als Stadt in der Stadt das Kloster Santa Catalina. Erst 1970 wurde dieses Frauenkloster für die Öffentlichkeit geöffnet und kann nun besichtigt werden.

Ca. 150 Kilometer von Arequipa entfernt liegt der Colca Canyon, der tiefste Canyon der Welt. In einer 3 Tages Tour haben wir diesen Canyon besichtigt und bewandert.

Am Colca Canyon liegt gibt es einen "Viewpoint" für Kondoren. Früh morgens am zweiten Tag der Tour steuerten wir diesen Viewpoint mit dem Bus an um die Kondoren zu sehen.

Dann ging es zu Fuß hinunter in die Schlucht, wo wir auch diesen Mauleseln begegnet sind. Straßen gibt es in den Canyon hinunter nicht, daher werden alle benötigten Güter zu Fuß und mit Hilfe von diesen Lastentieren befördert.

Wir selber sind also auch in Serpentinen zu Fuß hinunter zur "Oase" wo wir dann übernachtet haben. In der Oase selber gab es sogar einen Swimmingpool, die Übernachtung in der Bambushütte war allerdings weniger luxuriös.